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Arnold
 

1960 Arnold begann mit der Produktion unter dem Namen Rapido 200 noch mit einem Maßstab 1:200, allerdings schon auf einem 9 mm Gleis. 1961 wurden Modelle im Maßstab 1:256 angeboten und erst im Jahr 1962 erschienen die ersten Modelle im Maßstab 1: 160. Die heutige Spur N war geboren.

Es wurden gleichzeitig sehr interessante Bausätze mit angeboten, womit es auch möglich war, eine komplette Arnold Anlage aufzubauen.

1975 wurden die Artikelnummern umgestellt. Ich werde in meinem Archiv auch die Modelle mit den alten Artikelnummern einstellen mit einem Querverweis auf die neue Nummer.

1988 wurde die erste Lok mit Digitaldecoder angeboten. Alle Loks mit einer zusätzlichen „8“ vorweg, gibt an ob die Lok einen Digitaldecoder besaß. Arnold entschied sich hier für das DDC* Format. Dieses Format wird heute von allen Herstellern angeboten.

1995 ging Arnold in den Konkurs und es erschien kein Katalog.

1996 erscheint der neue Katalog mit Rivarossi Modellen. Ein Jahr später übernimmt Rivarossi Arnold .

1998 erschien wieder kein Katalog.

2001 wurden die Arnold Produktionsstätten in Mühlhausen geschlossen. Alle Modelle die danach erschienen, sind in meinem Archiv nicht mehr zu finden.

Auch wenn der Name Arnold in der italienischen Lima Gruppe wieder erscheint, ist für mich die Arnold Ära zu Ende. Arnold war aus meiner Sicht im Spur N Modellbau weit voraus. Wenn man allein an die Mallet Lokomotiven denkt, ist dies von dem Mitbewerb bis heute nicht gelungen eine so geniale Lok auf die Gleise zu stellen.

* DCC nach NMRA (Digital Command Control nach National Model Railraod Association)

Das jüngste aller Digitalsysteme etablierte sich innerhalb kürzester Zeit. Das Digitalsignal ist durch die NMRA standardisiert und vom Leistungsumfang äußerst großzügig bemessen, wodurch es derzeit das leistungsstärkste System ist. So können theoretisch 10239 Lokomotiven mit derzeit bis zu 12 Zusatzfunktionen plus Licht mit bis zu 128 Fahrstufen und maximal 2048 Magnetartikel gesteuert werden.